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Idee Im Dezember 2006 haben wir in der Obstbausiedlung Eden auf dem Gelände der ehemaligen Obstgärtnerei Hornbacher ein Stück Land mit einem wunderschönen alten Baumbestand entdeckt. Die Idee, dieses Land zu erhalten und zu einer ökologischen und gemeinnützigen Gärtnerei in Eden für die Eden Gemeinnützige Obstbau-Siedlung eG zu gestalten, war geboren. Dazu gründeten wir am 07. Juni 2007 die
Edener ApfelKräuterGarten Gemeinnützige Aktiengesellschaft.
Die im Statut der Eden Gemeinnützige Obstbau-Siedlung eG verankerten geistigen Ideen – insbesondere die fünf reformerischen Grundsätze: Ernährungsreform, Bodenreform, Siedlungsbewegung, Genossenschaftsbewegung, Alternative Landwirtschaft und ökologischer Gartenbau – bilden die ideelle Grundlage unserer Arbeit.
Ziel
Wir möchten mithelfen, Edener Traditionen zu bewahren und weiterzuentwickeln, insbesondere den ökologischen Gartenbau als festen Bestandteil der Lebensreformbewegung.
In Eden soll mit der Gärtnerei ein neuer Haltepunkt entstehen, ein weiterer Edener Treffpunkt und ein Zentrum zum Diskutieren lebensreformerischer Ideen.
Ökologische Schau-, Erlebnis- und Lehrgärten mit alten traditionellen Obst- und Gemüsesorten sowie Kräutern und Wildobst sollen eine offene Begegnungs-, Ausbildungs- und Seminarstätte sein für garten- und naturbegeisterte Menschen und solche, die es werden wollen.
Wir wollen verschiedene Anbaumethoden im ökologischen Gartenbau vorstellen. Dabei wollen wir Veränderungen nur sehr behutsam vornehmen; die Gärtnerei als naturnahen Lebensraum anlegen, um die vorhandene, über viele Jahrzehnte entstandene Artenvielfalt und das biologische Gleichgewicht zu erhalten und zu fördern.
Mit der Gründung der Gärtnerei sollen mehrere Arbeitsplätze in der Region geschaffen werden.
Gemeinnützigkeit und Aktiengesellschaft
Eine gemeinnützige Gärtnerei und dies als Aktiengesellschaft, dieses auf den ersten Blick ungewöhnliche Vorhaben mussten wir öfter erklären. Viele fragen, ist das nicht ein Widerspruch – überhaupt nicht – die Edener ApfelKräuterGarten Gemeinnützige Aktiengesellschaft möchte zum einen dem Gemeinwohl dienen, hat dies in ihrer vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannten Satzung festgeschrieben und setzt es in ihrer Arbeit um. Zum anderen braucht auch eine gemeinnützige Einrichtung eine solide finanzielle Grundlage. Die Rechtsform der Aktiengesellschaft dient hier als Finanzierungsmotor. Die Aktiengesellschaft erhält vom Aktionär eine Zuwendung in Form von Geld als finanzielle Grundlage ihrer Arbeit – der Aktionär wird Teilhaber, Teilnehmer und Mitbestimmer der Arbeit – er erhält zwar keine Geldauszahlungen, dafür aber eine Dividende für´s Herz.
Für finanzielle Zuwendungen kann eine Spendenbescheinigung ausgestellt werden.
Gemeinnützigkeit und Projekte
Die Gemeinnützigkeit dient den Zwecken Bildung und Erziehung, Umwelt und Landschaftsschutz sowie Wissenschaft und Forschung.
Auf der ca. 6.000 qm großen Fläche sollen verschiedene Gärten entstehen. Angefangen von einem traditionellen Edener Garten der 20er Jahre, einem Bauerngarten mit traditionellen Gemüse- und Urgemüsesorten über einen Mulchgarten nach Kretschmann/Behm zu einem Permakulturgarten sollen Besucher verschiedene Anbaumethoden anschaulich erleben und vielleicht auch ausprobieren.
Als Grundlage für den ökologischen Gartenbau wird die Anerkennung durch ein traditionelles „Bio- oder Ökosiegel“ angestrebt.
Ein GewächsBegegnungsHaus soll Besucher zum Verweilen einladen und gemeinsam mit einer Kräutersonne Zentrum des ökologischen Anbaus von Kräutern werden. Das GewächsBegegnungsHaus soll sich mit verschiedenen Angeboten der Bildung widmen und der Öffentlichkeitsarbeit dienen. Im Frühjahr 2008 soll als Auftakt ein Hofladen eröffnen.
Es werden unter der Leitung von Herrn Rudolf Behm wissenschaftliche Bodenuntersuchungen zur Erfassung des ursprünglichen Bodenzustandes sowie der eintretenden Veränderungen durchgeführt, insbesondere auf den Gebieten Bodenkunde, naturgemäße Düngung und Bodenfruchtbarkeit.
Das 120 Meter lange „Edener Blumenband“ am Lönsweg wird bis zur Landesgartenschau 2009 auf ca. 2 bis 2,5 Meter verbreitert werden.
Das alte Holzhaus aus den 20er Jahren – ein Feenhäuschen, von hilfreichen Gartenhelfern bewohnt – soll erhalten und zu neuem Leben erweckt werden.
Dafür und für das gesamte Projekt suchen wir
Ihre Unterstützung
in Form von Neugier, Spenden, Sponsoring, Aktionär werden, Förderung, aber auch von aktiver tatkräftiger Mitarbeit.
Nähere Informationen zu den Unterstützungsmöglichkeiten geben wir Ihnen gerne - sprechen Sie uns an oder nutzen Sie das Informationsblatt.
Weg
Als optischer Startschuss wurde im Mai 2007 eine Pflanzaktion für ein „Edener Blumenband“ im Rahmen des Edener Blütenfestes durchgeführt. Die Kinder vom Kindergarten Eden sammelten die Blumenspenden vieler Edener Anwohner.
In 2007 schufen wir vor allem die rechtlichen und organisatorischen Grundlagen. Die Aktiengesellschaft wurde gegründet und ist im Handelsregister eingetragen. Die Gemeinnützigkeit, auch für die Aktienerwerbsvorgänge, ist vom Finanzamt anerkannt.
Neben diesen – nach außen hin – eher unsichtbaren Aktivitäten begannen wir mit den ersten Bodenvorbereitungen für die Frühjahrsaussaat 2008. Wir legten ein Abdeckbeet nach den Regeln der Mulchkultur an und bepflanzten es mit Kartoffeln. An einem im Frühjahr 2007 entdeckten grünem Ring legten wir ein Baumringbeet für Kräuter, Gemüse und Tomaten in Permakulturweise an.
Das ganze Jahr 2007 wurde begleitet von vielfältiger Unterstützung unseres Projektes und dem Erscheinen der ersten Mitstreiter.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch im Edener ApfelKräuterGarten
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Edener ApfelKräuterGarten
Gemeinnützige Aktiengesellschaft
Baltzerweg 67 c – 16515 Oranienburg-Eden
Tel.: (0 33 01) 20 16 08 – Fax: (0 33 01) 20 16 09